Mitteilung

07.01.2020 Meldungsnummer: 241

Gedenkveranstaltung am 22. Januar um 18 Uhr

Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen

Das Generalkonsulat von Ungarn in Bayern

und

das Haus des Deutschen Ostens

laden anlässlich des Gedenktages für die vertriebenen Ungarndeutschen zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Termin: Mittwoch, 22. Januar, 18 Uhr

Veranstaltungsort: Campus Kirche der Katholischen Stiftungshochschule, Preysingstraße 83, München

Informationen zur Anfahrt finden Sie hier

Einführungsvortrag:

Referent: Viktor Pócsik, Historiker aus Budapest

Grußworte:

Carolina Trautner, MdL, Staatssekretärin für Familie, Arbeit und Soziales

Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen

Das Thema der Gedenkfeierlichkeit ist in diesem Jahr der Beitrag der Deutschen zur Kultur in Ungarn. In vielen Bereichen, wie zum Beispiel der Musik, der Architektur, der Literatur oder auch der Kulinarik, haben Ungarndeutsche Herausragendes geleistet. Einer der bedeutendsten Komponisten des Landes ist Ferenc Erkel, auch Franz Erkel genannt, dessen Namen das Erkel-Theater in Budapest trägt. Erkel komponierte auch die Melodie der Ungarischen Nationalhymne. Zu den renommiertesten Architekten Ungarns zählt außerdem Imre Steindl, der unter anderem das weltberühmte Parlamentsgebäude in Budapest entwarf. Károly oder Karl Gundel hat die ungarische Küche entscheidend mitgeprägt: Er gilt als einer der besten Köche Ungarns im 20. Jahrhundert.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden das HDO und das Ungarische Generalkonsulat zu einem kleinen Empfang.

Anmeldung erforderlich bis zum 17.1.20 per E-Mail an einladung-muenchen(at)mfa.gov.hu oder unter 089 96 22 80 200

Haus des Deutschen Ostens
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