Podiumsgespräch:  Die Jeckes und ihr Erbe – und die Generation von morgen

Veranstaltungstermin: Dienstag, 19. Mai 2026, 19.00 Uhr

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Podium: Dr. Ludwig Spaenle, Danielle Chaimovitz, Werner Sonne, Dor Glick

Moderation: Prof. Dr. Andreas Otto Weber (HDO)

In Kooperation mit: Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe

Anmeldung erforderlich: telefonisch unter 089-449993-0 oder per E-Mail unter poststelle(at)hdo.bayern.de

Wer sind die Jeckes? Unter diesem Begriff versteht man Jüdinnen und Juden mit deutschen Wurzeln. Viele von ihnen sind die Nachkommen jener Generation, die nach 1933 aufgrund des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten. In Israel bauten sie sich eine neue Existenz auf, nahmen jedoch ihre Sprache, ihre Kultur und ihre Werte mit. Dieses Erbe prägt bis heute die israelische Gesellschaft und bleibt auch in Deutschland ein lebendiger Teil der gemeinsamen Geschichte.

Die Veranstaltung bringt Experten und Zeitzeugen unterschiedlicher Disziplinen zusammen:

Dr. Ludwig Spaenle: Staatsminister a.D. und Beauftragter der bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus.

Danielle Chaimovitz: Jüdische Pädagogin und Community-Builderin

Werner Sonne: Journalist, Schriftsteller und Israel-Beauftragter der Stiftung Verbundenheit.

Dor Glick: Freier Journalist und Projektmanager Israel bei der Stiftung Verbundenheit.

Moderation: Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens (HDO).

Ein Abend über Geschichte, Gegenwart – und über Menschen, die beides in sich tragen.

Alle Informationen auch hier.