Veranstaltungen

Änderungen vorbehalten

Ausstellungen

Im Haus des Deutschen Ostens

15. Januar bis 28. Februar 2020
(Nicht) gekommen um zu bleiben. Braunau - Forchheim - Broumov. Vertreibung - Patenschaft – Partnerschaft
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (werktags) 10 bis 20 Uhr
Haus des Deutschen Ostens

Oktober 2019 bis März 2020
Das Who is Who der Deutschen aus dem östlichen Europa, Folge 4
Flurausstellung im 1. OG
Haus des Deutschen Ostens

Außerhalb des Hauses

 

29. November 2019 bis 19. April 2020
Das Isergebirgsmuseum Neugablonz zeigt die HDO-Wanderausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten. Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen des östlichen Europa“
Alle Informationen finden Sie hier
Isergebirgsmuseum Neugablonz, Bürgerplatz 1, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz

 

24. bis 31. Januar
Das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen in Rumänien präsentiert die HDO-Wanderausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen
Veranstalter: Demokratisches Forum der Banater Berglanddeutschen, Reschitza, Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“, Museum des Banater Montangebiets
Museum des Banater Montangebiets Reschitza, Bd. Republicii Nr. 10 Reșița, Rumänien

 

 

Januar 2020

Jan 13. 2020

Zeitzeugengespräch

Der erste Staatsbesuch: Václav Havel in München

In Kooperation mit: Adalbert Stifter Verein und Stiftung Literaturhaus München

Veranstaltungsort: Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München

Veranstaltungsbeginn: 20 Uhr

Referenten: Bernd Posselt (MdEP a.D. und Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft), Milan Horáček (MdEP a.D.) und Michael Žantovský (Direktor der Václav-Havel-Bibliothek)

Moderation: Daniel Brössler (Süddeutsche Zeitung, München)

Jan 14. 2020

Ausstellungseröffnung

(Nicht) gekommen um zu bleiben. Braunau - Forchheim - Broumov

Eine Ausstellung des Heimatkreises Braunau / Sudetenland e.V.

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens

Veranstaltungsbeginn: 18 Uhr

Referentin: Christina Meinusch M.A. (Würzburg)

2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Als Folge des Weltkrieges kamen Millionen Flüchtlinge und Vertriebene nach Bayern, darunter besonders viele Menschen aus Böhmen, Mähren und Schlesien. Die Ausstellung „(Nicht) gekommen um zu bleiben“ zeigt exemplarisch anhand der beiden Städte Braunau/Broumov im heutigen Tschechien und Forchheim in Franken die Entwicklung in der Nachkriegszeit.
Denn Anfang 1946 landeten viele der deutschen Bewohner von Stadt und Land Braunau in Forchheim. Bereits 1952 entstand hier der Verein „Heimatkreis Braunau“ mit Dr. Ernst Kähler als erstem Heimatkreisbetreuer. Nur drei Jahre später übernahm die Stadt Forchheim die Patenschaft für Stadt und Kreis Braunau. Forchheim ist damit eine von vielen bayerischen Städten, die eine solche Patenschaft übernahmen. Es war ein Zeichen der Solidarität mit den Vertriebenen und trug maßgeblich zum Erhalt des Kulturguts aus deren Heimat bei. In den 1990er Jahren wurden aus vielen dieser Patenschaften lebendige Städtepartnerschaften – so auch zwischen Forchheim und dem tschechischen Broumov.
Auch wenn noch einige Zeit nach 1946 für viele vertriebene Braunauer das Ziel die Rückkehr in die Heimat war, kann die Ausstellung heute einen erfolgreichen, wenn auch langen Weg von der Integration damals zur Verständigung heute aufzeigen.

Öffnungszeiten der Ausstellung: 15. Januar bis 28. Februar Montag bis Freitag (werktags) 10 bis 20 Uhr

Jan 22. 2020

Gedenkfeier

Ungarischer Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen

In Kooperation mit: Generalkonsulat von Ungarn in München

Veranstaltungsort: Campuskirche der Katholischen Stiftungshochschule München, Preysingstr. 83, 81667 München

Veranstaltungsbeginn: 18 Uhr

Referent: Viktor Pócsik

Grußworte: Carolina Trautner MdL, Staatssekretärin für Familie, Arbeit und Soziales, und Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen

Auch 2020 laden das Generalkonsulat von Ungarn in München und das Haus des Deutschen Ostens zu einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung anlässlich des ungarischen Gedenktages für die vertriebenen Ungarndeutschen ein.
Besonderes Thema soll in diesem Jahr der Beitrag der Deutschen zur Kultur in Ungarn sein. In vielen Bereichen, wie zum Beispiel der Musik, der Architektur, der Literatur oder auch der Kulinarik, haben Ungarndeutsche Herausragendes geleistet. Einer der bedeutendsten Komponisten des Landes ist Ferenc Erkel, auch Franz Erkel genannt, dessen Namen das Erkel-Theater in Budapest trägt. Erkel komponierte auch die Melodie der Ungarischen Nationalhymne. Zu den renommiertesten Architekten Ungarns zählt außerdem Imre Steindl, der unter anderem das weltberühmte Parlamentsgebäude in Budapest entwarf. Károly oder Karl Gundel hat die ungarische Küche entscheidend mitgeprägt: Er gilt als einer der besten Köche Ungarns im 20. Jahrhundert.
In seinem Einführungsvortrag stellt der Historiker Viktor Pócsik die vielfältigen Beiträge der Deutschen zur Kultur in Ungarn dar. Als Ehrengäste und Festredner sagten die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, und die Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Ibolya Hock-Englender, zu. Der Gedenkabend wird mit Musik und einem anschließenden Empfang umrahmt.

Anmeldung bis zum 17. Januar 2020 per E-Mail unter einladung-muenchen(at)mfa.gov.hu oder telefonisch unter 089-962280200 erforderlich.

Jan 24. 2020

HDO in Europa/ Ausstellungseröffnung

Mitgenommen - Heimat in Dingen

Wanderausstellung des Hauses des Deutschen Ostens

Veranstaltungsort: Museum des Banater Montangebiets Reschitza, Bd. Republicii Nr. 10 Reșița, Rumänien

Im Januar und Februar 2020 präsentieren das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen in Reschitza und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ im Museum des Banater Montangebiets (Muzeul Banatului Montan) die HDO-Wanderausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“. Nach zahlreichen Stationen in Bayern, Deutschland, Tschechien und Ungarn ist die Ausstellung damit auch erstmals in Rumänien zu sehen. Gezeigt wird sie anlässlich des 75. Jahrestags der Deportation Tausender Rumäniendeutscher in die Sowjetunion.

Zur Ausstellungseröffnung spricht Dr. Lilia Antipow, Leiterin des Sachgebiets Presse-, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Bibliothek des Hauses des Deutschen Ostens, München

Öffnungszeiten: 25. Januar bis 31. Januar Montag bis Samstag 9 bis 17 Uhr

Jan 30. 2020

Erzählcafé

Dr. Renate von Walter im Gespräch mit... Brunhilde Reitmeier-Zwick

Veranstaltungsort: Gaststätte "Zum Alten Bezirksamt" im HDO

Veranstaltungsbeginn: 15 Uhr

Eintritt: 5 Euro (inkl. Kaffee und ein Stück Kuchen)

Brunhilde Reitmeier-Zwick ist seit vielen Jahren die Bundesvorsitzende der Karpatendeutschen Landsmannschaft Slowakei e.V. Doch sie setzt sich nicht nur für die Anliegen der Karpatendeutschen in Deutschland ein, sondern engagiert sich auch für die Aussöhnung der Karpatendeutschen mit der slowakischen Bevölkerung und reist mehrmals im Jahr in die Slowakei. Daneben saß sie mehrere Jahre im BdV-Landesvorstand Bayern und ist nun Mitglied des Bundesvorstands. Auch in ihrer Heimatstadt Höhenkirchen-Siegertsbrunn engagiert sie sich in vielen Bereichen. Im Jahr 2016 wurde sie dafür mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Brunhilde Reitmeier-Zwick arbeitet für die Bayerische Staatszeitung.

Jan 30. 2020

Programmreihe

Tabus nach 100 Jahren? Vom Umgang der Museen mit dem "langen Ende" des Ersten Weltkrieges

In Kooperation mit: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Referent: Markus Möhring (Dreiländermuseum, Lörrach)

Der Vortrag stellt die deutsch-schweizerisch-französische Ausstellungsreihe „Zeitenwende 1918/19“ vor. Sie umfasst dreißig Einzelausstellungen in verschiedenen Orten am Oberrhein, im Drei-Länder-Eck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz, die das „lange Ende“ des Ersten Weltkrieges aus unterschiedlichen Perspektiven präsentieren. Die Französisierung des Elsass sowie die Vertreibung der sogenannten Reichsdeutschen aus diesem Gebiet wurden dabei erstmals zum Thema gemacht. Dabei erlebten die Museumsvertreter, wie stark ihr Geschichtsbild durch nationale Diskurse geprägt und mit welchen Tabus es belastet ist. Der Vortrag stellt außerdem die Frage zur Diskussion, ob ähnliche Projekte in Ostmitteleuropa zum Abbau von Tabus in der Erinnerungskultur beitragen könnten.

Markus Moehring (geb. 1958 in Lörrach) ist Historiker, Leiter des Dreiländermuseums (Lörrach) und Koordinator der Netzwerks Museen am Oberrhein, das regelmäßig trinationale Ausstellungsreihen organisiert. Er war außerdem Sprecher und Beiratsmitglied der Geschichtsmuseen im Deutschen Museumsbund.

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Februar 2020

Feb 11. 2020

Vortrag

Die große Pommernkarte Eilhard Lubins von 1618

Ein kartographisches Meisterwerk aus der Ära der Bayerischen Landtafeln Philipp Apians

In Kooperation mit: Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e.V.

Referent: Dr. Jürgen Hamel (Barth)

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 18 Uhr

Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts gab es verstärkt Bemühungen zur kartographischen Darstellung kleinerer und größerer Herrschaftsgebiete. Sie stehen im Zusammenhang mit dem Aufbau fürstlicher Wunderkammern. Himmels- und Erdgloben brachten Himmel und Erde in die fürstliche Studierstube, Landkarten fügten das eigene Herrschaftsgebiet hinzu.
Bei den bayerischen Landtafeln Philipp Apians (um 1568) sowie bei der etwa fünfzig Jahre später erstellten großen Pommernkarte Eilhard Lubins (1565–1621) handelt es sich um herausragende Resultate dieser Bestrebungen.
Die Pommern-Karte des Rostocker Professors Eilhard Lubin wurde 1618 im Auftrag des Pommerschen Herzogs Philipp II. erstellt. Noch heute erstaunt die Präzision der Wiedergabe der Städte, Dörfer, Flüsse und Seen auf der 2,20 x 1,25 m großen Karte. Doch die Karte ist auch ein Kunstwerk mit Porträts der Fürsten von Rügen und der Herzöge von Pommern, erzählt zudem die Geschichte Pommerns, zeigt kleine Städtebilder und Wappen der adligen Familien und nennt sogar die in Pommerschen Gewässern lebenden Fische. Sie ist ein oft kopiertes, doch lange unerreichtes Meisterwerk der Kartographie.
Dr. Jürgen Hamel (geb. 1951 in Stralsund) arbeitete, nach dem Studium der Philosophie und Geschichte in Leipzig, an der Archenhold-Sternwarte in Berlin und promovierte mit einem Thema zur Frühgeschichte der Astrophysik. Des Weiteren wirkte er unter anderem an der Herausgabe der Gesammelten Werke von Copernicus und Kepler mit. Jürgen Hammel ist Mitherausgeber der wissenschaftlichen Schriftenreihe „Acta Historica Astronomiae“, Chefredakteur der Zeitschrift „Astronomie+Raumfahrt im Unterricht“ und seit 2019 des Jahrbuchs „Baltische Studien“ der Gesellschaft für Pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst.

Feb 16.

HDO in Deutschland/ Ausstellungseröffnung

Kann Spuren von Heimat enthalten - Eine Ausstellung über Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen des östlichen Europa

Wanderausstellung des Hauses des Deutschen Ostens

Veranstaltungsort: Haus Schlesien, Dollendorfer Str. 412, 53639 Königswinter

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr; Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: 15 Uhr

Von Februar bis Juli 2020 wird die HDO-Wanderausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“ nach mehreren Stationen in Bayern, Deutschland und Europa im Haus Schlesien in Königswinter präsentiert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Hauses Schlesien

Zur Ausstellungseröffnung spricht Patricia Erkenberg, M.A., Haus des Deutschen Ostens, München.

Feb 18. 2020

Programmreihe/Vortrag

Der Zusammenbruch der Imperien in Südosteuropa und die Gründung des ersten jugoslawischen Staates

In Kooperation mit: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München

Referent: Professor Dr. Aleksandar Jakir (Universität Split/Kroatien)

Moderation: Dr. Angela Ilić (IKGS)

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Gut 100 Jahre nach den Pariser Vorortverträgen wirft der Vortrag einen Blick auf die damals in Südosteuropa geschaffene „neue Ordnung“: die Gründung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, die zahlreichen Kriegsfolgen, die es zu bewältigen, und die Vorgaben der Pariser Vorortverträge, die es einzulösen hatte. Dieser neue Staat entstand aus dem Zusammenschluss ehemaliger Gebiete Österreich-Ungarns mit Serbien und Montenegro. Das Königreich Serbien hatte aufseiten der Siegermächte gestanden, und strebte danach, seine Kriegsziele möglichst weitgehend durchzusetzen. Gleichzeitig suchte sich der neue Staat als „Nationalstaat“ zu legitimieren, unter Berufung auf die 14 Punkte des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson, die das nationale Selbstbestimmungsrecht der Völker propagiert hatten. Ein „dreinamiges Volk der Serben, Kroaten und Slowenen“, die als Zweige einer gemeinsamen „jugoslawischen Nation“ zu sehen seien, so hieß es, habe mit dieser Staatsgründung seinen Nationalstaat errungen.
Wenngleich sich manche von diesem neuen Staat eine stabilisierende Funktion im Nachkriegseuropa erhofft hatten, führten gravierende Integrationsprobleme schnell dazu, dass er sich als äußerst instabil erwies. Ganz zu schweigen davon, dass seine Grenzziehungen viel mehr auf Machtpolitik und die realen Kräfteverhältnisse zurückzuführen waren, als auf die Umsetzung eines demokratischen Völkerrechts. Nicht nur die zahlenmäßig starke nichtslawische Bevölkerung des neu entstehenden südslawischen Staates, die Deutschen, Ungarn, Albaner, Türken, waren in die Staatsgründung nicht einbezogen worden, auch die kroatischen Bauern, die weitaus stärkste soziale Schicht sogar außerhalb Kroatiens, hatten keine politische Vertretung. Zudem sah sich der neue jugoslawische Staat mit massiven Gebietsforderungen an der Adriaküste vonseiten Italiens konfrontiert.
Professor Dr. Aleksandar Jakir (geb. 1966) ist seit 2007 Professor für Zeitgeschichte an der Abteilung für Geschichte der Philosophischen Fakultät der Universität Split (Kroatien). Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehören u.a.: Dalmatien zwischen den Weltkriegen: Agrarische und urbane Lebenswelt und das Scheitern der jugoslawischen Integration (2000); zus. mit Heiner Timmermann (Hgg.), Europas Tragik. Ex-Jugoslawien zwischen Hoffnung und Resignation (2002); zus. mit Marko Trogrlic (Hgg.), Klerus und Nation in Südosteuropa vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (2014); zus. mit Tanja Zimmermann (Hgg.), Europe and the Balkans. Decades of ’Europeanization‘? (2015).

Feb 21. 2020

Konzert

"Ich hab' noch einen Koffer in Berlin"

Heitere, ironische und nachdenkliche Lieder und Texte aus dem „Milljöh“

Künstler: Brigitte Steinert (Gesang und Moderation) und Professor Dr. Kilian Sprau (am Flügel)

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 18:30 Uhr

„Wir haben noch einen Koffer in Berlin“ – gefüllt mit Liedern und Texten von Bert Brecht und Kurt Weill, Friedrich Hollaender, Walter und Willi Kollo, Ralph Benatzky, Ralph Maria Siegel, Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Ein zumeist heiteres, ironisches und manchmal auch nachdenkliches Porträt der großen Stadt Berlin und ihrer Menschen aus dem „Milljöh“.

Brigitte Steinert studierte Bibliothekswesen an der heutigen Bibliotheksakademie in München, Gesang und Operndarstellung am Richard-Strauss-Konservatorium und erwarb berufsbegleitend eine Zusatzqualifikation zur Kulturmanagerin. Am HDO war sie seit 1991 als Leiterin der Bibliothek tätig. Von 2009 bis 2018 übernahm sie dazu das Sachgebiet Öffentlichkeits-, Medien- und Pressearbeit und war stellvertretende Direktorin des Hauses. Viele Jahre war sie Mitglied des Extrachores der Bayerischen Staatsoper und ist u.a. Mitautorin der Ratgeber „Beruf Opernsänger“ (2002) und „Singing Opera in Germany“ (2005).

Professor Dr. Kilian Sprau studierte Klavier an der Münchner Hochschule für Musik und Theater und am Mozarteum Salzburg. Meisterkurse in Solo- und Liedklavierspiel ergänzten seine Ausbildung. Er ist Preisträger u.a. des Internationalen Wiener Pianistenwettbewerbs (3. Preis 2007) und des Internationalen Brahms-Wettbewerbs Pörtschach (Sonderpreis Liedbegleitung 2008). Kilian Sprau unterhält eine rege Konzerttätigkeit mit verschiedenen Sängern. Mehrere CD-Einspielungen dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit. Er ist Autor verschiedener Publikationen zum Thema Kunstlied, u.a. Co-Autor der 2008 erschienenen Neufassung von „Reclams Liedführer“. Derzeit leitet er an der Universität der Künste Berlin ein Forschungsprojekt zu Aufführungsaspekten des spätromantischen Kunstlieds. Er ist am selben Haus Professor für Musiktheorie; am Institut für Gesang und Theater der Münchner Musikhochschule hat er einen Lehrauftrag für „Poesie und Musik“.

Seit vielen Jahren unternehmen Brigitte Steinert und Kilian Sprau musikalische Ausflüge in die Welt der Chansons und Kabarettlieder.

Anmeldung telefonisch unter 089-449993-0 oder per E-Mail unter poststelle(at)hdo.bayern.de erforderlich.

Feb 26. 2020

Traditionen

Fischessen am Aschermittwoch

Veranstaltungsort: Gaststätte „Zum Alten Bezirksamt“ im HDO

Uhrzeiten: 11:30 Uhr; 16:30 Uhr oder 19:30 Uhr

Am Aschermittwoch beginnt die Zeit der Buße und des Fastens, die bis zum Ostersonntag dauert. Schon sehr früh verbot die katholische Kirche an diesem Tag den Fleischverzehr. Als Alternative dazu wählten die Gläubigen das Fischessen. Dieser Brauch markiert symbolisch die Grenze zwischen Fasching und Fastenzeit. Auch unter den Deutschen im östlichen Europa, wie in den katholischen Gebieten des Sudetenlandes, wurde er gepflegt. Welcher Fisch an diesem Tag zubereitet wurde, konnte von einem Gebiet zum anderen unterschiedlich sein. Während es manchenorts hierfür keine genauen Regeln gab, durfte in anderen nur Hering gegessen werden, so dass der Aschermittwoch auch „Heringstag“ genannt wurde.

Diese Tradition hält die Wirtin der HDO-Gaststätte „Zum Alten Bezirksamt“, Annerose Kloos, aufrecht. Ob Lachs mit Kräuterkruste, Seelachsfilet mit Weißweinsoße oder gefüllte Forelle aus dem Ofen – am Aschermittwoch verwöhnt sie ihre Gäste mit Fischgerichten aus ostdeutscher und bayerischer Tradition.

Anmeldung per E-Mail unter poststelle(at)hdo.bayern.de erforderlich.

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März 2020

Mär 10. 2020

Buchpräsentation

"900 Jahre jüdisches Leben in Schlesien"

In Kooperation mit: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München-Regensburg e.V.

Referent: Professor Dr. Arno Herzig (Hamburg)

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit 2020.

Hatten Juden sich bereits vor 1600 auf dem Territorium Schlesiens niedergelassen, so kam es seit dem 17. Jahrhundert zu einer neuen jüdischen Zuwanderung in diese Region. Sie ging aus von Polen, Böhmen und Mähren. Diese erstarkte jüdische Bevölkerungsgruppe stellte eine bedeutende Wirtschaftskraft dar, von der vor allem der schlesische Adel profitierte. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts verbreitete sich unter der jüdischen Elite Schlesiens die Aufklärung, die mit ihrer Emanzipation und Akkulturation einherging. Auch die Entwicklung der jüdischen Religion war fortan von einem Nebeneinander von Orthodoxie und Reform geprägt. Seit dem 19. Jahrhundert war das Bürgertum in Schlesien entscheidend durch seine jüdischen Vertreter geprägt. Ein Faktor, der diese Entwicklung behinderte, war der schichtenübergreifende deutsche und polnische Antisemitismus, der am ökonomischen Erfolg und gesellschaftlichen Aufstieg der jüdischen Mitbürger Anstoß nahm.

Die NS-Herrschaft stellte einen tiefen Einschnitt im Leben der Juden in Schlesien dar: Die offizielle Politik war gekennzeichnet von einer Verdrängung der Juden aus allen Sphären des politischen und gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens. Der Holocaust und die physische Vernichtung der überwiegenden Mehrheit der jüdischen Bevölkerung setzte dem jüdischen Leben in Schlesien vorübergehend ein Ende. Nach 1945 kam es zwar zu einer Renaissance des „jüdischen Schlesiens“; an die Zeit vor 1933 konnte allerdings nicht mehr angeknüpft werden.

In seinem Buch zeichnet Arno Herzig diese jahrhundertelange facettenreiche Geschichte der Juden in Schlesien nach.

Professor Dr. Arno Herzig (geb. 1937 in Albendorf/Grafschaft Glatz) ist Historiker mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit. Nach dem Studium von Geschichte, Germanistik und Geographie lehrte er von 1979 bis 2002 am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Arno Herzig publizierte zur deutschjüdischen Geschichte sowie zur Reformations- und Konfessionsgeschichte. Von ihm liegen u.a. vor: Jüdische Geschichte in Deutschland von den Anfängen bis zur Gegenwart (1997, 2002, 2005); Jüdisches Leben in Deutschland (2010); Das Interesse an den Juden in der Frühen Neuzeit (2012); Die Geschichte der Juden in Deutschland (2007, 2013); Schlesien. Das Land und seine Geschichte in Bildern, Texten und Dokumenten (2008, 2009, 2013). Für seine Aufsätze und Monographien zur Geschichte Schlesiens erhielt er im Jahre 2010 den „Kulturpreis Schlesien" des Landes Niedersachsen.

Mär 12. 2020

Erzählcafé

Dr. Renate von Walter im Gespräch mit ... Waldemar Weber

Veranstaltungsort: Gaststätte „Zum Alten Bezirksamt“ im HDO

Veranstaltungsbeginn: 15 Uhr

Eintritt: 5 Euro (inkl. Kaffee und ein Stück Kuchen)

Waldemar Weber ist Autor, Übersetzer und Verleger. Er wurde 1944 in Sarbala in Westsibirien (Russland) als Sohn russlanddeutscher Eltern geboren und studierte Germanistik und Slawistik in Moskau. In den 1990er Jahren war er unter anderem Dozent an der Gorki-Literaturhochschule für angehende Literaten (Moskau) sowie Gastprofessor in Graz, Innsbruck und Wien. Im Jahr 2000 gründete er den Waldemar-Weber-Verlag (Augsburg), in dem Sachbücher zur Geschichte der Deutschen aus Russland und zu historische und kulturelle Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und Russland, aber auch Lyrik und Prosa auf Deutsch und Russisch erscheinen.

Waldemar Weber hat zahlreiche deutschsprachige Autoren ins Russische übersetzt, darunter Ingeborg Bachmann, Joseph von Eichendorff, Johann Wolfgang von Goethe und Georg Trakl. Zu seinen eigenen Werken gehören mehrere Lyrik- und Essaybände, unter anderem der Gedichtband „Scherben“ (2006).

Mär 12. 2020

Buchpräsentation und Vortrag

"Der Hochmeisterpalast auf der Marienburg. Konzeption, Bau und Nutzung der modernsten europäischen Fürstenresidenz um 1400"

In Kooperation mit: Deutsche Burgenvereinigung e.V., Landesgruppe Bayern

Referent: Professor Dr. Christofer Herrmann (Berlin)

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 18:30 Uhr

Der Hochmeisterpalast auf der Marienburg diente 1331–1457 als Residenz für das Oberhaupt des Deutschen Ordens. Nach einem großartigen Erweiterungsbau 1380–1396 zählte der Palast zu den herausragenden, modernsten und stilistisch eigenwilligsten Bauten seiner Art in Europa. Er war Ort für Repräsentation, Verwaltung und das private Wohnen eines mittelalterlichen Fürsten, ausgestattet mit dem höchsten Wohnkomfort seiner Zeit und zahlreichen technischen Innovationen. Hierzu gehörten eine zentrale Warmluftheizung, bequem zugängliche Toiletten, Wasserversorgung und versteckte Dienergänge, über die die Gäste des Hochmeisters mit ‚unsichtbarer Hand‘ Getränke und Konfekt gereicht bekamen. In zahlreichen Sälen (‚Remtern‘) fanden Verhandlungen, Ständetage, Schiedsgerichte, Ratssitzungen und Audienzen statt.

Christofer Herrmann hat die Baugeschichte bis ins Detail rekonstruiert. In seinem Buch zeigt er die europäischen Bezüge des Hochmeisterpalastes auf und zeichnet das Leben hinter den Palastmauern nach. Der Band ist mit zahlreichen historischen und aktuellen Fotos, Zeichnungen und Plänen ausgestattet.

Professor Dr. Christofer Herrmann (geb. 1962 in Mainz) studierte Kunstgeschichte, deutsche Volkskunde, Slawistik und Politikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 1995–2006 war er außerordentlicher Professor am Lehrstuhl für Germanistik der Universität Allenstein/Olsztyn (Polen). 2005 habilitierte er sich an der Universität Greifswald mit einer Arbeit über „Mittelalterliche Architektur im Preußenland“. Seit 2006 ist er außerordentlicher Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Danzig/Gdańsk (Polen). Von Christofer Herrmann liegen u.a. vor: Burgen im Ordensland Preußen. Handbuch zu den Deutschordens- und Bischofsburgen in Ost- und Westpreußen (2015); Die mittelalterliche Architektur im Preußenland (2007).

Mär 19. 2020

Lesung

"Humboldtstraße Zwei"

Referent: Harald Gesterkamp (Bonn)

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Das Schicksal einer deutschen Familie zwischen 1934 und 2014: Erich Plackwitz ist in den Dreißigerjahren als Richter am Amtsgericht in Jauer, einer Kleinstadt in Schlesien, tätig. Er verachtet Hitler und den Nationalsozialismus, dennoch muss er hilflos zusehen, wie sich Deutschland vom Rechtsstaat immer mehr zum Unrechtsstaat entwickelt. Seine Tochter Elise verlebt eine schöne Jugend im Elternhaus, gelegen in der Humboldtstraße Nr. 2; sie verliert dieses Zuhause nach Schule, Studium und Flakhelferinneneinsatz. Nach dem Krieg fasst sie in Westdeutschland Fuß, macht eine Ausbildung, heiratet und gründet eine Familie. Doch die Sehnsucht nach Schlesien brodelt weiter in ihr. Ihr Sohn Andreas kann das nicht nachvollziehen. Erst als seine Mutter alt ist und mit einer tödlichen Krebsdiagnose konfrontiert wird, beginnt er sich für ihre Lebensgeschichte zu interessieren. Ein altes Kriegstagebuch der Mutter hilft dabei.

„Humboldtstraße Zwei“ ist ein ausdrucksstarker Roman, der das Leben einer schlesischen Familie und zugleich das Leben in Deutschland, ausgehend von der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Vertreibung über die Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, schildert.

Harald Gesterkamp (geb. 1962 in Münster) ist Autor und Journalist. Er war viele Jahre leitender Redakteur beim Amnesty Journal und ist seit 2002 Redakteur beim Deutschlandfunk. „Humboldtstraße Zwei“ ist sein erster Roman. Seine Großeltern und seine Mutter stammen aus Niederschlesien.

Mär 24.

Programmreihe/Vortrag

Jüdische Lebenswelten in Polen 1918-1939

In Kooperation mit: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München

Referentin: Professor Dr. Gertrud Pickhan (Freie Universität Berlin)

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Die ost- und ostmitteleuropäischen Juden stellten in den multiethnischen Imperien bis 1914 eine Minderheit unter vielen dar. Der Untergang der Habsburger Monarchie und des Russischen Reiches führte zur Konstituierung neuer Staaten, die nunmehr auf ethnische Homogenität setzten. Zugleich zeigten sich dort die Folgen des modernen Antisemitismus. Welche Auswirkungen dies auf die Lebensbedingungen und Identitätskonzepte der jüdischen Bevölkerung hatte, soll in diesem Vortrag am Beispiel Polens beleuchtet werden. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf den „Wir“-Identitäten der Juden und Jüdinnen und den wichtigsten kulturellen Komponenten ihrer lebensweltlichen Verortung in der Zeit zwischen den Weltkriegen.

Professor Gertrud Pickhan (geb. 1956 in Dortmund) ist Professorin an der Abteilung Geschichte des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin. Von ihr liegen u.a. folgende Publikationen vor: Gospodin Pskov. Entstehung und Entwicklung eines städtischen Herrschaftszentrums in Altrußland (1992); zus. mit Frank Golczewski, Russischer Nationalismus. Die russische Idee im 19. und 20. Jahrhundert (1998); „Gegen den Strom“. Der Allgemeine Jüdische Arbeiterbund („Bund“) in Polen 1918-1939 (2001); zus. mit Ulrich Bauche (Hgg.), Joseph Berkowitz Kohn. Erinnerungen. Ein Leben als polnischer Freiheitskämpfer und Hamburgischer Sozialdemokrat 1841-1905 (2006); zus. mit Maximilian Preisler (Hgg.), Von Hitler vertrieben, von Stalin verfolgt. Der Jazzmusiker Eddie Rosner (2010).

Mär 26.

Programmreihe/Filmsoirée

"In meinen Adern fließt kasachischer Tee"

Referent: Jurij Diez (München)

Moderation: Dr. Lilia Antipow, Haus des Deutschen Ostens, München

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Über einen Zeitraum von vier Jahren portraitiert der Film die achtköpfige russlanddeutsche Aussiedlerfamilie Diez in ihrer neuen Heimat, dem oberbayrischen Freilassing, unmittelbar an der österreichischen Grenze. 15 % der ca. 18.000 Einwohner und Einwohnerinnen sind Aussiedler und Aussiedlerinnen aus der ehemaligen Sowjetunion.

Die Doku rekonstruiert anhand des umfangreichen privaten Foto- und Videoarchivs die Odyssee der Familie, die in Kasachstan ihren Ausgang nimmt, wohin ihre Großeltern 1941 nach dem Einfall der Nazis in die UdSSR als potentielle Verräter in Viehwagons von der Wolga deportiert wurden. Erst 1956, nach dem Tod Stalins, endet ihr Dasein als Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen. 1985 siedelt die Familie in den Wolgograder Bezirk zurück, wo sie bis zu ihrer Auswanderung nach Deutschland 2002 lebt.

Jurij Diez (geb. 1981 in Nowo-Donezk/Kasachstan) ist Theater- und Filmregisseur und Schauspieler. Seit 2002 lebt und arbeitet er in Deutschland. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Rollen in Stücken aus klassischem und modernen Theaterrepertoire sowie in Mono-Stücken, mit denen er weltweit zu Festivals, unter anderem zum Theaterfestival auf dem Broadway (New York/USA) eingeladen wurde. Darüber hinaus führte er Regie in mehrsprachigen Inszenierungen in der Ukraine, in Russland und in China. 2015 wurde Jurij Diez als Bester männlicher Schauspieler beim Festival für zeitgenössisches Theater (Astrachan) und 2018 für Beste Regie beim Theaterfestival „Turgenev Fest“ (Sankt Petersburg) ausgezeichnet.

Mär 27.

Konzert

Opernwettbewerb „Gabriela Beňačková“ mit jungen Talenten

In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum München

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Der internationale Gesangswettbewerb „Gabriela Beňačková“, benannt nach der legendären Sopranistin, ist ein Prestigeereignis, das in München Tradition hat. In der ersten Runde des Wettbewerbs präsentieren junge Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihr Können und interpretieren Opernarien von Weltrang.

Die preisgekrönte Sopranistin Gabriela Beňačková ist eine der international bekanntesten Opernsängerinnen, regelmäßig zu Gast in den großen Opernhäusern der Welt, so etwa im Royal Opera House in Covent Garden, in der Usher Hall in Edinburgh oder in der Metropolitan Opera in New York. Sie ist nicht nur Namensgeberin des Wettbewerbs, sondern auch Präsidentin und Vorsitzende der Jury.

Für diesen Wettbewerb, der zu den größten zeitgenössischen Opernwettbewerben der Welt zählt, bewerben sich jährlich hunderte junge Sänger und Sängerinnen aus allen Ländern. Die erste Runde mit Klavierbegleitung findet in Metropolen wie Wien, Budapest, München, Warschau, Moskau, Budapest, Ljubljana, Gotha oder Prag statt. Das Konzert am 27. März gehört zur ersten Runde des Wettbewerbs.

Anmeldung telefonisch unter 089/449993-0 oder per E-Mail unter poststelle(at)hdo.bayern.de erforderlich

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Veranstaltungsarchiv

2019

Programm September bis Dezember 2019

Programm April bis Juli 2019

Programm Januar bis März 2019

2018

Rückblick auf das Veranstaltungsjahr 2018

Haus des Deutschen Ostens
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Programm Januar bis März 2020

Das komplette Programmheft Januar bis März 2020 können Sie hier herunterladen.

Eintritt

Soweit nicht anders vermerkt, ist der Eintritt zu den Veranstaltungen frei.

Anmeldung

Bei Veranstaltungen mit Anmeldung bitten wir um rechtzeitige Platzreservierung per E-Mail.

Auch bei Veranstaltungen ohne Anmeldung gilt: Einlass nur bis zur höchstzulässigen Personenzahl.

Hinweis

Mit der Teilnahme an den Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die das Haus des Deutschen Ostens im Rahmen seiner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet.

Veranstaltungsarchiv

Eine Übersicht über unsere Veranstaltungen der vergangenen Jahre finden Sie in den jeweiligen HDO-Journalen.