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Aktuelle Pressemitteilungen des HDO

10.01.2020: Pressemitteilung zur Ausstellung (Nicht) gekommen, um zu bleiben. Braunau – Forchheim – Broumov. Vertreibung – Patenschaft – Partnerschaft.

(Nicht) gekommen, um zu bleiben.

Braunau – Forchheim – Broumov.

Vertreibung – Patenschaft – Partnerschaft.

Eine Ausstellung des Heimatkreises Braunau/Sudetenland e.V. (Forchheim/Oberfranken) wird im Haus des Deutschen Ostens, München, gezeigt

München (10.01.2020). Als Folge des Zweiten Weltkrieges kamen Millionen Flüchtlinge und Vertriebene, unter anderem aus Böhmen, Mähren und Schlesien, nach Bayern. Die Ausstellung „(Nicht) gekommen, um zu bleiben“, die vom 15. Januar bis 28. Februar 2020 im Haus des Deutschen Ostens zu sehen ist, zeichnet am Beispiel der Städte Braunau/Broumov (Böhmen, heute Tschechische Republik) und Forchheim (Oberfranken) einen erfolgreichen Weg nach: von der Integration der vertriebenen Braunauer in den ersten Nachkriegsjahren bis zur Verständigung mit Broumov nach 1989.

Anfang 1946 landeten viele Deutsche aus Braunau in Forchheim. Bereits 1952 entstand hier der Verein „Heimatkreis Braunau“ mit Dr. Ernst Kähler als erstem Heimatkreisbetreuer. Drei Jahre später übernahm die Stadt Forchheim die Patenschaft über die Stadt und den Kreis Braunau. Sie setzte damit ein Zeichen der Solidarität mit den Vertriebenen und trug maßgeblich zum Erhalt des Kulturguts aus deren Heimat bei. In den 1990er Jahren entwickelte sich aus dieser Patenschaft eine lebendige Städtepartnerschaft zwischen Forchheim und dem tschechischen Broumov.

Die Ausstellung „(Nicht) gekommen, um zu bleiben“ schlägt einen Bogen von der Geschichte der Deutschen in Braunau während der Zeit der Tschechoslowakischen Republik, 1918-1938, über die Vertreibung und die Ankunft in Forchheim 1945/46, bis in die Gegenwart, in der die Kooperation zwischen dem tschechischen Broumov und der oberfränkischen Kreisstadt, auch unter deren neuem Bürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, fortgesetzt wird. Thematisiert werden die Aspekte des deutsch-tschechischen Zusammenlebens in Braunau nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reiches, dem Friedensvertrag von St. Germain (1919) und dem Münchner Abkommen (1938); die Organisation und Abwicklung der Vertreibungsmaßnahmen 1945/46, als Gewalt und Terror sie begleiteten und zahlreiche Opfer forderten; die Eingliederungsprobleme in Forchheim, samt der Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Neuankömmlingen und der Aufnahmegesellschaft; sowie das gesellschaftliche Engagement der ehemaligen Braunauer in Forchheim, das u.a. in der Gründung des Heimatkreises Braunau/Sudetenland e.V.) zum Ausdruck kam; schließlich die politischen Voraussetzungen für eine „Partnerschaft der Versöhnung“ zwischen Braunau/Broumov und Forchheim vor und nach 1989.

In der Ausstellung werden veröffentlichte wie unveröffentlichte Text- und Bilddokumente gezeigt, darunter autobiografische Zeugnisse der Opfer, aus den Privatarchiven der ehemaligen Braunauer, sowie Dokumente aus den Beständen des Heimatkreises Braunau/Sudentenland e.V., des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und deutscher wie tschechischer Archive.

Die Ausstellung wurde von der Stadt Forchheim, der Sparkasse Forchheim, dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und dem Sudetendeutschen Museum gefördert.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, dem 14. Januar 2020, um 18.00 Uhr, sprechen Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, Dr. Uwe Kirschstein, Oberbürgermeister der Stadt Forchheim, Dr. Günther Reichert, Heimatkreis Braunau/Sudetenland e.V., und Christina Meinusch M.A., die Kuratorin der Ausstellung.

Dauer der Ausstellung: 15. Januar bis 28. Februar 2020

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (werktags) 10.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

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09.12.2019: Pressemitteilung zur Lesung "Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf“

Lesung „Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf“ (2019)
mit Dagmar Dusil

München (9.12.2019). Dagmar Dusil war ein Jahr lang Dorfschreiberin von Katzendorf/Caţa. In Deutschland gibt es seit 1974 das Stadtschreiberamt. Damit werden bedeutende Autoren der Gegenwart gewürdigt und ausgezeichnet. In Siebenbürgen vergibt eine Jury auf Initiative des Filmemachers und Dichters Frieder Schuller seit 2011 einen Dorfschreiberpreis. Die Schriftstellerin Dagmar Dusil war 2017 die fünfte Auserwählte. Mit dieser Auszeichnung ist folgendes Angebot verbunden: „Der Dorfschreiber kann wohnen nach Schreibenslust ein Jahr lang im Pfarrhaus von Katzendorf/Caţa und das Preisgeld als tägliches Brot hinnehmen. Er/Sie kann und soll sich umsehen, in die Sprache der Dorfbewohner hineinhören, sich wundern, mitreden, um einen Dichterbeitrag zum gegenwärtigen Transsilvanienbild hinzuzufügen.“

Dagmar Dusil hat all dies beherzigt und pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2019 ein Buch herausgebracht: „Auf leisen Sohlen, Annäherungen an Katzendorf“ (Pop Verlag, Ludwigsburg).

Am Dienstag, dem 17. Dezember 2019, um 19.00 Uhr, wird Dagmar Dusil ihr Buch im Haus des Deutschen Ostens (HDO), München, präsentieren. Josef Balazs moderiert die Veranstaltung.

Referenten: Dagmar Dusil veröffentlicht Lyrik und Prosa. 2014 erhielt sie den GEDOK-Förderpreis für Literatur. Josef Balazs ist freischaffender Autor und Moderator.

Veranstalter: Haus des Deutschen Ostens (HDO), München, und Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der LMU München.

Zeit: Dienstag, 17. Dezember 2019, 19.00 Uhr

Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München.

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02.09.2019: Pressemitteilung zur Ausstellung „Egon Hartmann (1919–2009) – Stadtplaner in Ost und West“

„Egon Hartmann (1919–2009) – Stadtplaner in Ost und West“

Das Haus des Deutschen Ostens, München präsentiert eine Ausstellung des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS).

München (2.09.2019). Er gilt als Schlüsselfigur des „Städtebaus der Moderne“ im Nachkriegsdeutschland. Egon Hartmann war nicht nur ein bedeutender Architekt der frühen DDR, er gab auch dem heutigen München sein architektonisches Profil. Er plante die Stalinallee in Ostberlin und war später an der Ausarbeitung des größten Städtebauprojekts Westdeutschlands – des Münchner Stadtteils Neuperlach – beteiligt. Hartmanns Herkunft und Jugend in seinem nordböhmischen Geburtsort Reichenberg, seine Kriegsteilnahme und die Vertreibung, der Neuanfang in Thüringen, seine beruflichen Erfolge und Rückschläge in der DDR und sein Wirken in der Bundesrepublik sind die Themen der Ausstellung „Egon Hartmann (1919–2009) – Stadtplaner in Ost und West“, die vom 11. September bis 13. Dezember 2019 im Haus des Deutschen Ostens zu sehen sein wird. Sie präsentiert Dokumente, Fotos, Kunstwerke und persönliche Gegenstände aus dem Privatnachlass des Architekten im Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) sowie aus dem Architekturmuseum der Technischen Universität München.

Die Architekturmoderne prägte bereits sein Studium, erst an der Höheren Staatsgewerbeschule in Reichenberg, dann an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst (ehemals Staatliches Bauhaus) in Weimar. Seinen Berufsweg begann Egon Hartmann 1938 im Berliner Büro des Architekten Henry König. Nach dem Krieg setzte er seine Karriere fort, zunächst in der DDR, in Weimar, Erfurt und Berlin, seit 1954 in der Bundesrepublik, wohin Hartmann nach politisch motivierten Konflikten mit der damaligen ostdeutschen Führung wechselte. 1959 verlegte er seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in die bayerische Landeshauptstadt. Als Baudirektor im städtischen Baureferat München zeichnete der „Urbanist“ Hartmann unter anderem für den neuen Flächennutzungsplan (1964) und das Konzept der Stadtteile Neuperlach und Freiham verantwortlich.

Maßgeblich an Plänen für den Wiederaufbau und die Neubebauung von Städten in Ost und West beteiligt, hatte er sich in den eineinhalb zurückliegenden Jahrzehnten einen Namen gemacht: Als Chefarchitekt und technischer Leiter des Thüringischen Landesprojektierungsbüros für Stadt- und Dorfplanung war er für den Wieder- und Neuaufbau von 33 Städten dieser Region verantwortlich gewesen. Weitere Vorzeigeprojekte waren das neue Regierungsviertel in Erfurt und das erste Hochhaus der DDR (ebenfalls in Erfurt). 1951 war ihm der erste Preis für die Gestaltung der Ost-Berliner Stalinallee, 1958 der zweite Platz beim internationalen Wettbewerb „Hauptstadt Berlin“ zugesprochen worden, wobei Hartmann sich gegen einen Entwurf des berühmten Architekten Le Corbusier durchgesetzt hatte. 1954 bis 1959 entwarf er ein Konzept für den Wiederaufbau der Stadt Mainz, deren Bausubstanz zu Dreivierteln dem Bombenkrieg zum Opfer gefallen war. Hierbei arbeitete er engst mit Ernst May zusammen, Anfang der 1930er Jahre Stadtbaurat und Schöpfer des „Modernen Frankfurt“.

Hartmann erwarb sich mit seinem Wirken nicht nur Lob und Anerkennung. So wurde sein Hochhaus in Erfurt in der DDR als Musterbeispiel für „fremde“, „amerikanische“ Bauweise angegriffen, und kaum weniger heftig und nachhaltig war im Westen die Kritik an den unter seiner Leitung entstandenen Plänen für Neuperlach.

Die Ausstellung wurde vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), Erkner, realisiert.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, dem 10. September 2019, um 18.00 Uhr, sprechen Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, und Dr.-Ing. Rainer Metzendorf, Architekt (Mainz).

Dauer der Ausstellung: 11. September bis 13. Dezember 2019

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (werktags) 10.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

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09.07.2019: Pressemitteilung zum Zeitzeugengespräch "Charlotte Knobloch privat"

Charlotte Knobloch privat. Zeitzeugengespräch
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München
besucht das Haus des Deutschen Ostens

München (9.07.2019). Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten Deutschlands. Als Kind entkam sie der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten. 1945 kehrte sie nach München zurück. 1985 wurde Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, später Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses und Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Zu Pfingsten 2019 wurde sie für ihren Einsatz für die europäische Heimat, für die staatenübergreifende Integration und Völkerverständigung in Mitteleuropa sowie gegen Nationalismus und Populismus mit dem Europäischen Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft ausgezeichnet. Am 16. Juli 2019 wird Charlotte Knobloch Gast bei einem Zeitzeugengespräch im Haus des Deutschen Ostens sein.
Als junger Mensch erlebte Charlotte Knobloch den Wiederaufbau ihrer zerstörten Heimatstadt, den Wiederbeginn jüdischen Gemeindelebens und auch die Aufnahme von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. Als Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern engagiert sie sich seit Langem gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus und für die Aussöhnung von Juden und Nichtjuden. So ist vor allem ihrem unermüdlichen Einsatz die Errichtung des Jüdischen Zentrums am St.-Jakobs-Platz in München zu verdanken.
Charlotte Knobloch erklärte wiederholt, dass der Wunsch nach Heimat aus ihrer Sicht ein menschliches Grundbedürfnis sei und der Verlust der Heimat daher eine besondere Tragödie darstelle. Nicht zuletzt deshalb setzte und setzt sie sich auch für die Belange der Vertriebenen und Flüchtlinge ein und betonte unter anderem in ihrer Dankesrede anlässlich der Verleihung des Karlspreises, dass die Gefahr von Nationalismus und Populismus auch im heutigen Europa weiter bestehe. Zugleich erinnerte sie an die Verantwortung der Politiker und Bürger für den Erhalt von Freiheit, Demokratie, Frieden und Sicherheit: Es sei „vor allem [diese] Verantwortung, die aus der Vergangenheit erwächst, welche wir heute alle gemeinsam tragen.“

Ihre beeindruckende Lebensgeschichte und ihr vielseitiges Wirken im Namen der jüdischen Gemeinschaft, der Demokratie und der europäischen Einheit stehen im Mittelpunkt eines Zeitzeugengesprächs mit dem Vorsitzenden des BdV-Landesverbandes Bayern e.V., Christian Knauer, und dem Direktor des HDO, Professor Dr. Andreas Otto Weber.

Veranstalter sind das Haus des Deutschen Ostens, München, und der Bund der Vertriebenen Landesverband Bayern e.V.

Termin: Dienstag, den 16. Juli 2019, 18.00 Uhr

Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

 

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14.06.2019: Pressemitteilung zur Ausstellung "Wolfskinder"


„Wolfskinder“. Die Ausstellung des Litauischen Zentrums für die Erforschung von Genozid und Widerstand macht Station im Haus des Deutschen Ostens, München

München (14.06.2019). „Wolfskinder“ – so nannte man ostpreußische Kinder, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs elternlos wurden und ins benachbarte Litauen flüchteten. Einige der früheren „Wolfskinder“ leben noch heute in der baltischen Republik. Andere fanden nach der politischen Wende in Osteuropa in den 1990er Jahren ihre verlorenen Familien wieder und kamen nach Deutschland. Die Geschichte dieser Kriegsopfer wird in der zweisprachigen, deutsch-litauischen Ausstellung „‚Wolfskinder‘ – Auf dem Brotweg von Ostpreußen nach Litauen 1945–1948“ des Litauischen Zentrums für die Erforschung von Genozid und Widerstand erzählt. Sie ist vom 26. Juni bis 16. August 2019 im Haus des Deutschen Ostens, München, zu sehen.
Am Anfang war der Krieg. Im Januar-März 1945 rückte die Rote Armee in Ostpreußen vor. Die Evakuierung der Zivilbevölkerung verlief chaotisch. Die Flüchtenden, größtenteils Frauen, Kinder und ältere Menschen, wurden von sowjetischen Einheiten eingeholt und auf der Flucht gestoppt. Viele Erwachsene wurden zu Opfern von Gewalt, Krankheiten und Hunger, ihre Kinder wurden zu Waisen. Von diesen „Wolfskindern“, deren Zahl auf 20.000 geschätzt wird, starben nicht wenige eines gewaltsamen Todes, viele verhungerten oder erfroren. Manche gingen betteln. Nur die arbeitende Bevölkerung bekam Lebensmittelkarten. Kinder kamen erst dann in den Genuss von Essensrationen, wenn sie bereits in Kinderheime eingewiesen worden waren. Wer schlau war, suchte im ostpreußisch-litauischen Grenzgebiet Unterschlupf. Wenn er Glück hatte, wurde er von litauischen Familien adoptiert. Eine mutige Tat, denn die sowjetischen Behörden bestraften jeden, der Deutsche bei sich versteckte. Die durch den Krieg bedingte Deutschfeindlichkeit zwang die „Wolfskinder“, ihre deutsche Herkunft zu verheimlichen. Zum eigenen Schutz nahmen sie litauische Namen an. Weder verstanden sie sich später als Deutsche noch sprachen sie Deutsch. Erst in den 1990er Jahren setzte ihre Suche nach der eigenen Vergangenheit und der ethnischen Identität ein, die der Krieg ausgelöscht hatte.
Die Grundlage der aktuellen Ausstellung bilden Text-, Bild- und Videodokumente wie Berichte ehemaliger „Wolfskinder“, Familienfotos und zahlreiche Interviews mit den Betroffenen. Die Dokumente stammen aus den Beständen des Museums für die Opfer des Genozids beim Zentrum für Erforschung von Genozid und Widerstand der litauischen Bevölkerung (Vilnius), des Hugo-Scheu-Museums (Šilutė), des Litauischen Zentralen Staatsarchivs (Vilnius), des Litauischen Sonderarchivs (Vilnius), des Bundesarchivs (Berlin), der Landsmannschaft Ostpreußen e. V. (Hamburg) sowie aus Familienarchiven ehemaliger „Wolfskinder“.
Die Präsentation in München wurde durch eine Kooperation zwischen dem HDO, der Botschaft der Republik Litauen in der Bundesrepublik Deutschland (Berlin), dem Verein „Edelweiß – Wolfskinder“ (Litauen) sowie der Organisation „Kriegskinder“ (Gransee) ermöglicht.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, dem 25. Juni 2019, um 18.00 Uhr, sprechen Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des HDO, Sylvia Stierstorfer MdL, Beauftrage der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Christian Knauer, Landesvorsitzender des BdV Bayern, sowie S.E. Darius Jonas Semaška, Botschafter der Republik Litauen in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Arūnas Bubnys, Zentrum zur Erforschung von Genozid und Widerstand der Bevölkerung Litauens, und Eugenijus Peikštenis, Museum für Okkupationen und Freiheitskämpfe.

Dauer der Ausstellung: 26. Juni bis 16. August 2019

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 20.00 Uhr, im August 10.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

 

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Archiv

14.05.2019: Jenseits von Versailles. Eine Programmreihe des HDO München und des IKGS an der LMU erkundet die politische Landkarte Oteuropas in der Zwischenkriegszeit

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20.03.2019: USURA oder der einbetonierte Mensch. Eine Ausstellung im Haus des Deutschen Ostens würdigt den Neuperlacher Maler Wolfgang Niesner (1925-1994)

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12.02.2019: Glaube in Stein. Die Ausstellung "Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen - ein europäisches Kulturerbe" im Haus des Deutschen Ostens

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12.10.2018: Schaufenster Enkelgeneration. Ein Kurzfilmabend über Sprache und Identität bei jungen Deutschen in Rumänien.

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02.10.2018: Dies Academicus: Nicolaus Copernicus. Leben, Werk, Wirkung

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Professor Dr. Andreas Otto Weber
Direktor
Leiter Sachgebiet I Kultur- und Bildungsarbeit

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Thomas Vollkommer
Stellvertretender Direktor
Leiter Sachgebiet II Kulturförderung, Zentrale Verwaltung und Organisation des HDO als Begegnungszentrum

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Haus des Deutschen Ostens

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Das HDO in den Medien

 

General Anzeiger, 18. Februar 2020
Haus Schlesien widmet sich traditionellen Gerichten

 

Siebenbürgische Zeitung, 16. Januar 2020
Deportationsgedenken in Reschitza

 

Radio Arabella, 15. Januar 2020
(Nicht) gekommen, um zu bleiben. Braunau – Forchheim – Broumov. Vertreibung – Patenschaft – Partnerschaft. Ausstellung

 

infranken.de, 13. Januar 2020
Vertreibung und Integration

 

Localbook.de, 13. Januar 2020
Ausstellung "(Nicht) gekommen, um zu bleiben. Braunau – Forchheim – Broumov."

 

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Archiv

2019

 

Der Neue Wiesentbote, 11. Januar 2020
Heimatkreis Braunau/Sudetenland aus Forchheim stellt in München aus

Wochenanzeiger, 14. Dezember 2019
Annäherungen an Katzendorf: Lesung mit Dagmar Dusil

Siebenbürgische Zeitung, 27. November 2019
Doris Roth, Von Siegern und Verlierern

Bauwelt, 12. November 2019
Tanja Scheffler, Im Osten und Westen

oberland.de, 24. Juli 2019
Peter Herrmann, Fluchtgepäck mit Aussagekraft

Süddeutsche Zeitung, 22. Juli 2019
Barbara Szymanski, Die Schlüssel zur Heimat

Siebenbürgische Zeitung, 18. Juli 2019
Dr. Lilia Antipow im Gespräch: Die Historikerin leitet im HDO München Medienarbeit und Bibliothek

Münchner Wochenanzeiger, 12. Juli 2019
Die Geschichte der Wolfskinder. Haus des deutschen Ostens zeigt deutsch-litauische Ausstellung

Siebenbürgische Zeitung, 30. Juni 2019
Nina May, „Kann Spuren von Heimat enthalten“ in Hermannstadt

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 29. Juni 2019
Klaus Philippi, Essen und Trinken am Küchentisch der Erinnerung. Teutsch-Haus Hermannstadt ist Gastgeber einer dokumentarischen Wanderausstellung in deutscher und rumänischer Sprache

Hermannstädter Zeitung, 28. Juni 2019
Andre Winter, Kann Spuren von Heimat enthalten. Wanderausstellung zur Ess- und Trinkkultur im Teusch-Haus

Siebenbürgische Zeitung, 20. Juni 2019
Ausstellung im Teutsch-Haus

Das Gelbe Blatt, 09. Juni 2019
Exponate mit Tiefgang

Münchner Merkur, 5. Juni 2019
Franziska Konrad, Die Heimat in Dingen. Das zeigt die kommende Sonderausstellung im Waldramer Badehaus

Süddeutsche Zeitung, 3. Juni 2019
Felicitas Amler, Aus dem Fluchtgepäck

Sudetendeutsche Zeitung, 31. Mai 2019
Susanne Habel, Diktatfrieden brachte vor allem Unzufriedenheit.

BdV Radio-Blickpunkt, 29. Mai 2019
Über die Veranstaltungsreihe „Versailles, Trianon, Brest-Litowsk“

Siebenbürgische Zeitung, 21. Mai 2019
Der Erste Weltkrieg und seine Folgen

Mittelbayerische, 26. April 2019
Theresia Luft, Schmerzvolle Erinnerungen. In der Globus-Passage in Neutraubling gibt es Ausstellungen. Sie befassen sich mit der Geschichte der Sudetendeutschen.

Sudetendeutsche Zeitung, 12. April 2019
Susanne Habel, Neuperlach und Paris.

BdV- Blickpunkt, April 2019
Würdiges Gedenken an Vertreibung der Ungarndeutschen
Vorbildliche Unterstützung für deutsche Minderheit

Haidhausener Anzeiger, 27. März 2019
Inspiriert von Neuperlach. Ausstellung im Haus des Deutschen Ostens würdigt Wolfgang Niesner.

Kurier. Ohne Wenn und Abo, 17. März 2019
Vom Geflüchteten zum Brückenbauer. Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen."

My Bavaria. Das Bayern-Magazin, 12. März 2019
Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ Memmingen.

MM Stadt Memmingen, 12. März 2019
Vom Geflüchteten zum Brückenbauer. Soziale Stadt Ost: Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ des Hauses des Deutschen Ostens eröffnet – Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und Deportation

Die Lokale. Informationsmagazin für Memmingen und Umgebung, 12. März 2019
Vom Geflüchteten zum Brückenbauer, Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ des Hauses des Deutschen Ostens eröffnet

Memminger Monat, 03/2019
Mitgenommen – Heimat in Dingen. Ausstellung mit Begleitprogramm

Sudetendeutsche Zeitung, 22. Februar 2019
Susanne Habel, Elysium im Hirschberger Tal.

Haidhausener Anzeiger, 19. Februar 2019
Glaube in Stein gemeißelt. Ausstellung zeigt Kirchenburgen aus Siebenbürgen

Siebenbürgische Zeitung, 18. Februar 2019
Glaube in Stein: Ausstellung „Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen – ein europäisches Kulturerbe“ in München

Sudetendeutsche Zeitung, 15. Februar 2019
Susanne Habel, Heimatlose Heerscharen.

Sudetendeutsche Zeitung, 1. Februar 2019
Susanne Habel, Renaissance deutscher Kultur.

 

2018

 

Sudetendeutsche Zeitung, 7. Dezember 2018
Lilia Antipow, Zwischen Trauer und Triumph.

Sudetendeutsche Zeitung, 23. November 2018
Susanne Habel, Heydrich und Huber.

Siebenbürgische Zeitung, 18. November 2018
Anton, Sterbling, Hellmut Seiler – „zweiheimischer Grenzgänger“, hintersinniger „Sprachspieler“

Sudetendeutsche Zeitung, 26. Oktober 2018
Lilia Antipow, Spannende Krimi-Lesung in der Au.

Bayerischer Rundfunk, 14. September 2018
Mythos Osten - Ex oriente Lux

Erlanger Nachrichten, 9. Juli 2018
Heinz Reiss, Heimat — ein Begriff mit neuer Leuchtkraft. Diskussionveranstaltung der Union der Vertriebenen in der Baiersdorfer Jahnhalle

Frankenpost, 15. Juni 2018
Essen gibt der Seele ein Zuhause

BR, 14. Juni 2018
Kristina Kreutzer, Einblick in Familienrezepte. Ausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“ in Marktredwitz

Onetz, 13. Juni 2018
Spuren von Heimat

Blickpunkt, 16. Mai 2018
All das war und ist Heimat

Oberpfälzer Wochenzeitung, 18. April 2018
Identitätsstiftung zwischen Knödel und Klopsen. „Kann Spuren von Heimat enthalten“: Sonderausstellung im Egerland-Museum

Frankenpost, 16. April 2018
Neue Schau zum Thema Heimat

Siebenbürgische Zeitung, 29. Januar 2018
Doris Roth, Kochbuch „Kann Spuren von Heimat enthalten“ erschienen

Augsburger Allgemeine, 12. Januar 2018
Lea Thies und Nicole Prestle, So schmeckt Heimat - sechs Kochbücher laden zum Kochen ein

 

2017

 

BdV-Radio, 7. Dezember 2017
Im Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens in München

Siebenbürgische Zeitung, 8. Oktober 2017
Siebenbürgisch träumen – Lesung mit Iris Wolff

Münchner Merkur, 12. September 2017
Doris Schmid, „Kann Spuren von Heimat enthalten“. Sonderausstellung im Geretsrieder Stadtmuseum noch bis Ende September

Hilpotsteiner Kurier, 19. Juli 2017
Geschichte der Vertreibung wachhalten. Schulprojekt in Zusammenarbeit mit dem „Haus des deutschen Ostens“ im Landkreis Roth vorgestellt

Münchner Merkur, 10. Juli 2017
Doris Schmid, Vom Budweiser Pils bis zur Pommerngans. „Kann Spuren von Heimat enthalten“: Sonderausstellung in Geretsried

Süddeutsche Zeitung, 5. Juli 2017
Sonderausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“
 

 

2016

 

Banater Schwaben, 14. Dezember 2016
Walter Tonţa, „Kann Spuren von Heimat enthalten“

Siebenbürgische Zeitung, 1. September 2016
Doris Hutter, „Fest unter der Eiche“ im Haus der Heimat Nürnberg

 

2015

 

Kreisbote, 28. November 2015
Ingrid Zasche, „Mitgenommen – Heimat in Dingen“

BR 24, 10. November 2015
Anton Rauch, Das Flüchtlingsgepäck der Heimatvertriebenen

Siebenbürgische Zeitung, 18. September 2015
Hans Bergel zu seinem Neunzigsten: Selbstironie, Gradlinigkeit, Souveränität

Banater Schwaben, 12. August 2015
Walter Tonţa, „Mitgenommen – Heimat in Dingen“

Süddeutsche Zeitung, 18. Juni 2015
Hans Kratzer, Mit dem Nudelbrett ins neue Leben

Abendzeitung, 10. Juni 2015
Lisa Marie Albrecht, Heimat-Stücke im Haus des Deutschen Ostens

Banater Schwaben, 26. Februar 2015
Stefanie Dolvig, Die Ansiedlung im kollektiven Gedächtnis

 

2014

 

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 12. November 2014
Die Gesamtschau auf Europa als Raum einer reichen kulturellen Entfaltung und Verschiedenheit stärker beleuchten. Ein Gespräch mit Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens in München

WAZ, 7. November 2014
Ausstellung beginnt im Museum mit einem Markt

Siebenbürgische Zeitung, 29. Juli 2014

Doris Hutter, Mit Karl dem Großen nach Nürnberg: Empfang für Andreas Otto Weber

 

2013

 

Banater Schwaben, 9. Juni 2013
Neuer Direktor im Haus des Deutschen Ostens München

Siebenbürgische Zeitung, 1. Juni 2013
Neuer Direktor im Münchner HDO

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 15. Februar 2013
Claus Stephani, Vom ständigen Kontinuum der Dinge. Zur Ausstellung Sieglinde Bottesch in München

Donaukurier, 13. Februar 2013
Annette Krauß, Kostbare Vergänglichkeit. Die Ingolstädter Künstlerin Sieglinde Bottesch stellt Objekte und Zeichnungen in München aus
 

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